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Blasses Habichtskraut - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Blasses Habichtskraut

Hieracium schmidtii

 

Systematik

Unterfamilie   Cichorioideae

Familie            Korbblütler – Asteraceae

Ordnung         Asterales

Blühzeit

Mai bis Juli

Verbreitung

sehr selten

Vorkommen

Steinige Hänge, Trockenrasen, felsige Orte

s

Sehr seltene Art in NRW

Pflanze steht auf Roter Liste

Eines vorweg: Bei der Bestimmung dieses Krautes bin ich selbst nach vielfachem Durchlaufen der Bestimmungsschlüssel und zahlreichen Vergleichen mit Bildern und Beschreibungen im Internet unsicher. Vieles spricht für das Blasse Habichtskraut (Hieracium schmidtii), wenige Eigenschaften sprechen dagegen, die Merkmale und der Standort passen aber in der Summe auf andere Habichtskräuter noch weniger, daher … Dagegen spricht, dass das Blasse Habichtskraut nach 1950 nicht mehr im Siebengebirge nachgewiesen wurde. Es wäre also ein sehr seltener Fund. Dafür spricht, dass aber die Standortvoraussetzungen durchaus ein Auftreten erwarten lassen und das Kraut ja nachweislich schon im Siebengebirge wuchs. Insbesondere der spezielle Standort, ein offener, felsiger Schotterhang, südwestexponiert, wäre der typische Standort, für das Wald-Habichtskraut dagegen sehr ungewöhnlich. Außerdem hat die gefundene Pflanze, übrigens in etwa 10-15 Exemplaren an diesem Hang, die auffällig lange Behaarung auf Blattrückseite und an den Blatträndern, die Drüsenhaare an den Köpfchen, allerdings auch leicht flockig, das Kraut wächst recht niedrig, die Stängel sind wenigköpfig und wenig verzweigt. Passt alles … Ich habe ja schon bei den bisher vorgestellten Arten erwähnt, wie schwierig die Bestimmung der Arten aus den Gattungen Habichtskraut und Mausohrhabichtskraut sein kann, weil soviele Unterarten und Zwischenarten existieren, sodass eigentlich nur ein Experte für die Gattungen endgültige Sicherheit geben könnte. Wir müssen mit der Unsicherheit leben und dem Restrisiko einer Fehlbestimmung.