Bleiche Sternmiere

Stellaria pallida

 

Systematik

Unterfamilie   Alsinoideae

Familie            Nelkengewächse – Caryophyllaceae

Ordnung         Caryophyllales

Blühzeit

März bis Mai

Verbreitung

zerstreut

Vorkommen

Ruderalstellen, Wegränder, sandige Böden

Nein, ich will hier niemanden hinters Licht führen. Dieses wilde Kraut blüht tatsächlich gerade, auch wenn man es kaum erkennen kann. Die Bleiche Sternmiere (Stellaria pallida) hat winzige Blütchen, deren Eigenschaft es zudem ist, die weißen Blütenkronblätter auch noch ganz früh zu verlieren. So bleibt meist nur der gelbgrüne Blütenkelch, der aus der menschlichen Augenhöhe gar nicht wie eine typische Blüte aussieht. Dieses unscheinbare Kraut aus der Artengruppe der Vogelmiere ist insgesamt zerstreut verbreitet im Siebengebirge. Es kommt in der Rheinebene häufiger vor, im Bergland praktisch überhaupt nicht. Die gesamte Pflanze kriecht, bildet kleine Polster und hat eine gelbgrüne Farbe. So sind die kleinen Polster an sandigen Ruderalstellen oder unter Bäumen manchmal doch auffällig. Um die Blüten zu erkennen, muss man sich aber bücken und am besten eine gute Lupe dabeihaben. Verwechslungen sind aus der Entfernung leicht möglich mit der Vogelmiere (wenn sie gerade keine offenen Blüten hat) oder anderen kleinwüchsigen Nelkengewächsen, bei näherer Betrachtung ist die Bestimmung aber nicht so schwierig.