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Echte Kamille - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Echte Kamille

Matricaria chamomilla

 

Systematik

Unterfamilie   Asteroideae

Familie            Korbblütler – Asteraceae

Ordnung         Asterales

Blühzeit

Mai bis September

Verbreitung

weit verbreitet

Vorkommen

Ackerränder, Wegränder, schuttige Orte

Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) ist weit verbreitet in ganz Deutschland und auch im Siebengebirge. Die Pflanze steht an Ackerrändern, Wegrändern und an schuttigen Stellen. Die gesamte Pflanze verströmt den deutlich wahrnehmbaren Kamillengeruch. Das Kraut ist eine wichtige Arzneipflanze. Genutzt wird das Kamillenöl, das aus den getrockneten Blüten gewonnen wird, als Bestandteil und Grundstoff zahlreicher Medikamente. Der bekannte Kamillentee wird hingegen aus der gesamten, getrockneten Pflanze hergestellt. Ursprünglich stammt das Kraut aus Südosteuropa und Vorderasien, ist aber schon seit sehr langer Zeit fest eingebürgert in Deutschland. Man kann die Echte Kamille durchaus verwechseln mit ähnlich aussehenden Korbblütlern. Besonders die Duftlose Kamille, die zwar einer anderen Gattung angehört, sieht ihr sehr ähnlich und wächst an den selben Standorten. Typisch für die Echte Kamille sind der Geruch, der allen anderen Kräutern fehlt oder nur schwach ausgeprägt ist, und der im fortgeschrittenen Zustand deutlich gewölbte, kegelförmige Blütenboden, der innen hohl ist. Außerdem schlagen die weißen Zungenblüten im späteren Zustand oft nach unten. Bei der Duftlosen Kamille ist der Blütenboden nicht hohl, sondern markig, die Zungenblüten bleiben in der Regel im waagerechten Zustand. Entfernt ähnlich sind auch die Hundskamille-Arten, die aber etwas anders gestaltete Blätter haben und ebenfalls keinen hohlen Blütenboden.