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Echtes Mädesüß - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Echtes Mädesüß

Filipendula ulmaria

 

Systematik

Unterfamilie   Rosoideae

Familie            Rosengewächse – Rosaceae

Ordnung         Rosales

Blühzeit

Juni bis August

Verbreitung

weit verbreitet

Vorkommen

Nasse Gräben, feuchte Wiesen, Bachufer

Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria) gehört zu den Rosengewächsen, was man erst erkennt, wenn man sich die oft leuchtend wirkenden, schneeweißen Schirmrispen aus der Nähe betrachtet: Dann erkennt man, dass hier zahlreiche typische fünfzählige Blüten dicht zusammenstehen. Ebenso typisch sind die gefiederten Blätter mit meist 4-5 Fiederpaaren und (sehr) kleinen Zwischenblättchen zwischen den Fiederblättern. Das Kraut wird in der Regel 1,50 Meter hoch, manchmal auch bis zu 2 Meter und erscheint meist in kleineren bis größeren Gruppen. Es ist weit verbreitet im Siebengebirgsraum und gedeiht auf feuchten bis nassen Böden. Ursprünglicher Lebensraum sind Erlen-Eschen-Auenwälder. Da diese vielfach verschwunden sind, sieht man das Kraut meist in nassen Gräben, an Bachufern und auf feuchten Wiesen. Die Pflanze enthält Salicylsäure und gab dem berühmten Aspirin seinen Namen: Der frühere Gattungsname lautete nämlich Spirea. Allerdings ist die Konzentration im Kraut zu gering für medizinische Anwendungen. Genutzt wird die Pflanze daher nur noch als Basis für Schwitzkuren und Tees gegen Erkältungskrankheiten. Der Name hat sicher nichts mit dem „süßen Mädchen“ zu tun, sondern stammt entweder vom Met, dem die Pflanze früher beigemischt wurde oder von der Mahd, nach der das Kraut einen süßlichen Geruch verströmt. Eine Verwechslung mit anderen Kräutern ist nicht möglich, da das ähnliche Kleine Mädesüß in unserer Region nicht (mehr) vorkommt.