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Färber-Waid - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Färber-Waid

Isatis tinctoria

 

Systematik

Familie            Kreuzblütler – Brassicaceae

Ordnung         Brassicales

Blühzeit

Mai bis Juli

Verbreitung

zerstreut

Vorkommen

Trockene Hänge, Ruderalorte, steinige Orte

Wir sehen in dieser Jahreszeit an den Acker- oder Wegrändern häufig über einen Meter hohe gelbe Kreuzblütlergewächse stehen. Meistens sind es der Acker-Senf oder die Weg-Rauke, in diesem Falle ist es aber der Färber-Waid (Isatis tinctoria). Das schon seit langem eingebürgerte Kraut wächst allerdings nur im Rheintal zerstreut, ist im Bergland so gut wie gar nicht vorhanden. Markant sind weniger die vierzähligen kleinen zahlreichen Blüten, sondern die bläulich bereiften stengelumfassenden Blätter, die an einem rötlich angelaufenen Stängel sitzen. Dies macht den Färber-Waid gut erkennbar. Die Pflanze war vom Altertum bis ins 16. Jahrhundert eine wertvolle Kulturpflanze, aus ihr wurde (und kann immer noch) der blauviolette Farbstoff Indigo gewonnen (werden). Später wurde der Waid von dem tropischen Echten Indigo als Kulturpflanze abgelöst, heute wird der Farbstoff chemisch hergestellt. Indigo ist ein elementarer Grundfarbstoff für blau zu färbende Textilien.