Gemeine Pestwurz

Petasites hybridus

 

Systematik

Unterfamilie  Asteroideae

Familie           Korbblütler – Asteraceae

Ordnung        Asterales

Blühzeit
März bis Mai
Verbreitung

sehr zerstreut

Vorkommen
Bachufer, feuchte Waldränder
Die Gemeine oder Gewöhnliche Pestwurz (Petasites hybridus) wächst an Bachufern oder feuchten Waldrändern und dann meist truppweise, so auch hier. Es ist einigermaßen verbreitet im Siebengebirge, allerdings nur noch im Bergland, diese Aufnahmen entstanden im Logebachtal. Es ist der einzige Vertreter seiner Gattung, der in unserem Gebiet vorkommt und daher nicht zu verwechseln. Der bräunlich-violette bis zu 40 cm hohe Blütenstängel erscheint zeitlich vor den Blättern und trägt zahlreiche rötlich-weiße bis weißlich-violette Blütenköpfchen. Die großen Blätter (hier auf den Fotos schon zu sehen) erscheinen später und können schließlich bis zu einem 1 Meter breit werden. Der Name rührt her von der mittelalterlichen Verwendung als Heilmittel gegen die Pest, wohl eine vergebliche Hoffnung. Tatsächlich enthält die Pestwurz einige Stoffe, die heute noch in Arzneimitteln Verwendung finden. Es gibt auch Pestwurz-Tee. Von einer Verwendung der Wildpflanzen für Tee ist aber dringend abzuraten, denn die Pflanze enthält ebenfalls Giftstoffe, für Tees werden nur spezielle Züchtungen verwendet.