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Gemeine Wegwarte - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Gemeine Wegwarte

Cichorium intybus

 

Systematik

Unterfamilie   Cichorioideae

Familie            Korbblütler – Asteraceae

Ordnung         Asterales

Blühzeit

Juni bis September

Verbreitung

weit verbreitet

Vorkommen

Weiden, Weg- und Straßenränder, Ruderalorte

Neben den sehr zahlreichen gelb blühenden Korbblütlern mit ausschließlich Zungenblüten fällt die blau blühende Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus), auch Zichorie genannt, sofort auf. Sie ist auch die Namensgeberin der entsprechenden Unterfamilie Cichorioideae (in etwa als Zichorienartige zu übersetzen). Das Kraut ist weit verbreitet im Siebengebirge und wächst auf Weiden, vor allem an Weg- und Straßenrändern und Ruderalstellen. Die Pflanze kann bis zu 1,40 Meter hoch werden, ist im oberen Bereich nur sehr spärlich beblättert, aber vielfach sparrig verzweigt. Die Grundblätter sind schrotsägeförmig geteilt (ähnlich Löwenzahn). Die Wegwarte ist eine alte Medizin- und Kulturpflanze. In der Volksmedizin seit dem Mittelalter beschrieben, ist sie heute medizinisch zugelassenes Heilmittel zur Appetit- und Verdauungsanregung. Bekannter sind sicherlich die Nutzungen der Pflanze als Genuss- bzw. Lebensmittel. Aus der Wurzel der Zichorie gewinnt man den Hauptgrundstoff des Zichorienkaffees (Caro Kaffee), auch als Muckefuck bekannt, der besonders zu Zeiten der Kaffeebohnenknappheit Bedeutung in Mitteleuropa erlangte. Sowohl der Chicoree-Salat als auch der Radicchio-Salat werden aus kultivierten Sorten der Gemeinen Wegwarte gezogen und sind heute in unseren Supermärkten allgegenwärtig.