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Gewöhnliche Osterluzei - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Gewöhnliche Osterluzei

Aristolochia clematitis

 

Systematik

Unterfamilie   Aristolochioideae

Familie            Osterluzeigewächse – Aristolochiaceae

Ordnung         Piperales

Blühzeit

Mai bis Juni

Verbreitung

selten bis sehr zerstreut

Vorkommen

Weinberge, Hecken, Zäune, Gebüsche

s

Gefährdete Art in NRW

Pflanze steht auf Roter Liste

Eine ungewöhnliche Pflanze: Die Gewöhnliche Osterluzei (Aristolochia clematitis) hat sehr auffällig geformte Blüten, die mit ihrer langen Röhre als Kesselfalle für Insekten wirken. Kleine Mücken sind die Hauptopfer und werden am Grund der Blüte bis zum Verwelken festgehalten. Die Osterluzei kommt wohl nur am Rheinufer vor (hier in Oberkassel), dort zerstreut, insgesamt im Gebiet selten. Weinberge, Gebüsche, Hecken, Zäune sind die bevorzugten Standorte. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum, ist aber „alteingebürgert“ und gilt heute als heimisches Kraut. Die Osterluzei wurde historisch als Arzneipflanze bei der Geburtshilfe verwendet, in der Homöopathie lange Zeit noch bei diversen Indikationen eingesetzt. Seit 1981 ist die Pflanze aber wegen der enthaltenen Giftstoffe nicht mehr als Arzneimittel zugelassen. Die Gewöhnliche Osterluzei gilt in Nordrhein-Westfalen als gefährdete Pflanze, steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Daher bitte die Bestände schonen. Eine Verwechslung mit anderen Pflanzen ist im Siebengebirge ausgeschlossen. Die Gewöhnliche Osterluzei ist der einzige Vertreter der Familie in unserer Region.