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Gewöhnlicher Blutweiderich - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Gewöhnlicher Blutweiderich

Lythrum salicaria

 

Systematik

Unterfamilie   Lythroideae

Familie            Blutweiderichgewächse – Lythraceae

Ordnung         Myrtales

Blühzeit

Juni bis September

Verbreitung

verbreitet

Vorkommen

Sumpfige Orte, nasse Gräben, Bachufer, Rheinufer

Dieses sehr auffällig blühende Kraut heißt Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria). Es kommt verbreitet im Siebengebirge vor und wächst an sumpfigen Orten, an Ufern von Bächen, Flüssen und Seen sowie in nassen Gräben. Aus einem Rhizom wachsen zahlreiche kantige Stängel heraus und tragen an der Spitze sehr reichblütige Scheinähren aus purpurfarbenen Blüten. Die Stängelblätter sind ungeteilt und sitzen entweder zu dritt quirlständig oder zu zweit gegenständig am Stängel. Die Pflanze enthält hohe Anteile an Gerbstoffen, daher wurde sie zur Ledergerbung und zur Imprägnierung von Seilen verwendet. Die Gerbstoffe verhelfen dem Kraut auch zu blutstillenden Eigenschaften, die in der Volksmedizin genutzt wurden. Der Name der Pflanze kann entweder dieser Eigenschaft entstammen, aber auch von der Blütenfarbe herrühren. Interessanterweise wird der Blutweiderich in Nordamerika als Neophyt ähnlich militant bekämpft wie hierzulande die Riesen-Bärenklau oder das Drüsige Springkraut, obwohl längst erwiesen ist, dass das Kraut keinen verdrängenden Einfluss auf die heimische Flora hat. Verwechslungen mit anderen Kräutern sind unwahrscheinlich.