Gewöhnlicher Gilbweiderich

Lysimachia vulgaris

 

Systematik

Unterfamilie   Myrsinoideae

Familie            Primelgewächse – Primulaceae

Ordnung         Ericales

Blühzeit

Juni bis August

Verbreitung

verbreitet

Vorkommen

Lichte Wälder, feuchte Wiesen, Bachufer, sumpfige Stellen

Mit dem Gewöhnlichen Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris) sind die drei heimischen Arten der Gattung Gilbweiderich nun auf dieser Seite festgehalten. Früher im Jahr sahen wir schon den kleinen Hain-Gilbweiderich in unseren Wäldern, jetzt blühen das Pfennigkraut (bodendeckende Pflanze) und der hochwachsende Gewöhnliche Gilbweiderich. Dieser kann schon mal bis zu 1,50 Meter hoch wachsen, bildet vor allem meist dichte Bestände aus zahlreichen Pflanzen. Das Kraut ist verbreitet in unserer Region und besiedelt lichte Wälder, feuchte Wiesen, auch Bachufer und sumpfige Orte. Die dichten rispigen bis traubigen Blütenstände enthalten zahlreiche der kräftig gelben Blüten, die am Grund orangerot gefärbt sind und daher sehr auffällig und kaum verwechselbar aussehen. Unverwechselbares Merkmal sind außerdem die dreieckigen, spitz zulaufenden Kelchblätter, die fast immer rot berandet sind. Die Blätter sind ungeteilt und ganzrandig und stehen meist zu zweit gegenständig, manchmal aber auch bis zu vier in einem Quirl am Stängel. Nicht verwechseln darf man den Gewöhnlichen Gilbweiderich mit dem sehr ähnlichen Punktierten Gilbweiderich (Lysimachia punctata), der sehr oft als Zierpflanze in Gärten angepflanzt wird und inzwischen auch häufig verwildert ist und durchaus beständig siedelnd in der Natur anzutreffen ist. Die Unterscheidung erfolgt am einfachsten über die Kelchblätter, die beim Punktierten Gilbweiderich länglich und vollkommen grün sind. Die Art nehme ich hier noch nicht auf, weil sie noch nicht als eingebürgert zu bewerten ist, die verwilderten Vorkommen sind noch zu jung.