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Gewöhnliches Hexenkraut - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Gewöhnliches Hexenkraut

Circaea lutetiana

 

Systematik

Unterfamilie   Onagroideae

Familie            Nachtkerzengewächse – Onagraceae

Ordnung         Myrtales

Blühzeit

Juni bis August

Verbreitung

verbreitet

Vorkommen

Feuchte, schattige Wälder

Wer derzeit in den Wäldern des Siebengebirges spazierengeht, der wird besonders unter den lichtarmen Buchenkronen am Wegrand ständig dieses Kraut beobachten können: Das Gewöhnliche Hexenkraut (Circaea lutetiana) oder auch Großes Hexenkraut. Es ist neben dem Kleinblütigen Springkraut, das schon Ende Mai aufgeblüht ist, oft die einzige Blühpflanze, die in den sehr schattigen Waldbereichen gedeiht. Es kommt aufgrund der Standortvorliebe – schattige, feuchte Wälder – im Bergland sehr verbreitet vor, im Tiefland deutlich seltener. Die kleinen, weißen Blüten bestehen aus zwei Kronblättern. Die Blätter sind ungeteilt, herz- bis eiförmig und stehen sich am Stängel gegenüber (gegenständig). Warum das Kraut Hexenkraut heißt, ist nicht eindeutig überliefert, jedenfalls wurde ihm in alten Zeiten Zauberwirkung zugesprochen und das Kraut wurde oft zur Vertreibung böser Geister an Häuser und Ställe aufgehängt. In der Gattung Hexenkraut gibt es noch zwei sehr ähnlich aussehende Arten, die aber beide im Siebengebirgsraum nicht heimisch sind.