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Gewöhnliches Hornkraut - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Gewöhnliches Hornkraut

Cerastium holosteoides

 

Systematik

Unterfamilie   Alsinoideae

Familie            Nelkengewächse – Caryophyllaceae

Ordnung         Caryophyllales

Blühzeit

März bis Juni

Verbreitung

gemein verbreitet

Vorkommen

Wegränder, Äcker, Wiesen, Gräben

Und schon wieder ein Hornkraut: Sie scheinen alle gleich auszusehen, die Arten aus den Familien Hornkraut und Sternmiere. Das Gewöhnliche Hornkraut (Cerastium holosteoides). Das Gewöhnliche Hornkraut kommt sehr weit verbreitet im Siebengebirge vor. Das Wildkraut wird an bis zu 50 cm hoch, es wächst auf Äckern, an Wegrändern, auf Wiesen. Eine größere Herausforderung für den nicht so Geübten ist es, die zahlreichen Arten der Gattungen Sternmiere und Hornkraut und einiger anderer Nelkengewächse mit Sicherheit zu bestimmen. Sie sind sich in Blütenfarbe und -form sowie ihrem Wuchs oft sehr ähnlich. Erste Faustregel: Wenn die Blütenblätter sehr tief eingeschnitten sind, ist es eine Sternmiere, wenn der Einschnitt nur leicht bis maximal zur Mitte vorliegt, dann handelt es sich um ein Hornkraut, wenn die Blüten gar nicht eingeschnitten sind, ist es eine andere Gattung, z.B. die Nabelmiere. Hier sehen wir nur einen kurzen Einschnitt, also Hornkraut. Wir sehen außerdem kurze Blütenblätter – nicht viel länger als der Kelch -, wir sehen fünf Griffel und wir erkennen Tragblätter, deren Rand trockenhäutig ist. Die Pflanze hat allerdings keine Drüsenhaare und die Blüten sind allenfalls locker gehäuft. Damit haben wir das Gewöhnliche Hornkraut vor uns. Einige Hornkraut-Arten sind wirklich nur mit botanischem Grundwissen auseinanderzuhalten.