Hain-Sternmiere

Stellaria nemorum

 

Systematik

Unterfamilie   Alsinoideae

Familie            Nelkengewächse – Caryophyllaceae

Ordnung         Caryophyllales

Blühzeit

Mai bis September

Verbreitung

verbreitet

Vorkommen

Laubwälder, Bachufer, Auwälder

Die Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum) ist die dritte Art aus der Gattung Sternmiere, die ich vorstellen kann. Sie ist wie die vorigen weit verbreitet im Siebengebirge, wächst an feuchten Orten in unseren Laubwäldern und an bewaldeten Bachläufen. Aus der Sicht des vorbeigehenden Spaziergängers sind die zahlreichen hier vorkommenden Arten aus den Gattungen Sternmiere (Stellaria) und Hornkraut (Cerastium) kaum zu unterscheiden. Wer es genau wissen will, muss sich bücken und nach den unterscheidenden Merkmalen suchen: Faustregel: Wenn die fünf Blütenblätter mindestens bis zur Mitte, meist sogar bis zum Grund geteilt sind, also scheinbar 10 Blütenblätter zu sehen sind, dann ist es eine Sternmiere. Wenn die Blütenblätter nur höchstens bis zur Mitte ausgerandet oder geteilt sind, dann handelt es sich um ein Hornkraut. Demnach erkennen wir hier deutlich die Sternmiere. Besonders ähnlich ist der Wasserdarm, der allerdings 5 statt 3 Griffel und violette Staubblätter besitzt. Wie man an der Großaufnahme der Blüte gut erkennen kann, sind die Staubblätter der Hain-Sternmiere gelblich-weiß und die drei Griffel kann man auch erkennen. Ansonsten sind der schlaffe, zerbrechliche und stielrunde Stängel markantes Merkmal, ebenso die gestielten Grundblätter, die wie die Stängelblätter breit eiförmig geformt sind.