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Klatsch-Mohn - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Klatsch-Mohn

Papaver rhoeas

 

Systematik

Unterfamilie   Papaveroideae

Familie            Mohngewächse – Papaveraceae

Ordnung         Ranunculales

Blühzeit

Mai bis Juli

Verbreitung

verbreitet

Vorkommen

Äcker, Wegränder, schuttige Orte

Das ist die Blume des Jahres 2017: Der Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas). Diese Ernennung soll aufmerksam machen auf den zunehmenden Rückgang von Acker-Wildblumen durch Herbizid-Einsatz in der Landwirtschaft (Glyphosat & Co.). Noch ist der Klatsch-Mohn bei uns aber verbreitet vorhanden. Typischer Standort sind Ränder von Getreidefeldern, er wächst aber auch an Wegrändern und schuttigen Orten. Das Kraut blüht nur sehr kurz, ganze 2 bis 3 Tage, die Blütenblätter fallen dann schnell ab und die markante Kapsel beginnt zu reifen. An der Form dieser Kapsel kann man auch am besten die beiden sehr ähnlichen Arten Klatsch-Mohn und Saat-Mohn auseinanderhalten. Beim Klatsch-Mohn ist die Kapsel eiförmig und hat +/- 10 Narbenstrahlen (die dunklen Streifen auf dem Kapseldeckel), der Saat-Mohn hat eine längliche Kapsel mit 4-9 Strahlen. Der Mohn ist leicht giftig, insbesondere der im Stängel enthaltene Milchsaft. Dennoch sind Blütenblätter und junge Blätter (vor der Blüte) genießbar und schmackhaft. Übrigens sind keine Heilwirkungen des Mohns erwiesen. Die Mohnsamen, die wir vom Backen kennen, stammen vom Schlaf-Mohn, der in Deutschland nicht vorkommt. Dieser liefert auch die Grundstoffe für die Opiate.