Kleinblütige Nachtkerze

Verbascum thapsus

 

Systematik

Familie            Braunwurzgewächse – Scrophulariaceae

Ordnung         Lamiales

Blühzeit

Juli bis September

Verbreitung

zerstreut

Vorkommen

Steinbrüche, Gebüsche, Waldränder, Ruderalorte

Sobald der Sommer angebrochen ist, beginnt auch die Blühzeit der Riesen unter den Kräutern. Nun erscheinen immer mehr sehr großwüchsige Kräuter, zu denen auch alle Arten der Gattung Königskerze gehören. Fünf heimische Königskerze-Arten gibt es, die Kleinblütige Königskerze (Verbascum thapsus) ist die zweite, die ich vorstellen kann. Das Kraut kommt zerstreut im Siebengebirgsraum vor, es bevorzugt sonnige Standorte in Steinbrüchen, in Gebüschen, an Waldrändern und auf Ruderalorten. Normalerweise erreicht die Pflanze Höhen von bis zu 200 cm. Die Königskerzen erkennt man recht einfach an ihrem hohen, in der Regel sehr aufrechten Wuchs, den sehr großen, zahlreichen Blättern und den kandelaberähnlichen Blütenständen. Die Kleinblütige Königskerze erkennt man unter den Königskerzen an den kräftig gelben Blüten mit den gelben Staubfäden. Die Blüten sind kleiner als bei der Großblütigen Königskerze, insbesondere die unten dicht stehenden Blätter, deren Grund am Stängel herabläuft, sind ein gutes Erkennungsmerkmal der Kleinblütigen Königskerze. Die Mehlige Königskerze hat weißliche Blüten und die Schwarze Königskerze ist kleiner und hat gelbe Blüten mit auffällig violetten Staubfäden.