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Kleine Sommerwurz - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Kleine Sommerwurz

Orobanche minor

 

Systematik

Familie            Sommerwurzgewächse – Orobanchaceae

Ordnung         Lamiales

Blühzeit

Mai bis Juli

Verbreitung

selten

Vorkommen

Wiesen, Wegränder, Brachäcker

auf Wiesen-Klee (u.a. Fabaceae)

s

Gefährdete Art in Deutschland

Stark gefährdete Art in NRW
Pflanze steht auf Roter Liste

Und noch eine seltene und ungewöhnliche Pflanze: Die Kleine Sommerwurz (Orobanche minor) ist ein Vollparasit. Das Kraut besitzt kein Chlorophyll und daher auch keine grüne Farbe. Es ist nicht in der Lage, selbst Photosynthese zu betreiben, sondern ist vollständig darauf angewiesen, seine Nährstoffe aus den Wurzeln der Wirtspflanze zu beziehen. Dazu werden die Leitbündel des Wirtes angezapft, im Falle der Kleinen Sommerwurz ist das meistens der Wiesen-Klee, manchmal auch andere Schmetterlingsblütler. Für die Bestimmung der Sommerwurz-Arten ist es daher immer wichtig, auf die Wirtspflanze, die ja in direkter Nähe wächst, zu achten. In Kulturen werden die Sommerwurzen natürlich als Schädlinge wahrgenommen, sie sind auch gegen Pflanzenschutzmittel sehr widerstandsfähig. Dennoch ist die Kleine Sommerwurz in NRW im Bestand stark gefährdet, steht auf der Roten Liste der Gefährdeten Arten. Standorte sind Wiesen, Wegränder, Brachäcker, immer vorausgesetzt, die Wirtspflanze ist ebenfalls vorhanden.