Kleiner Wiesenknopf

Sanguisorba minor

 

Systematik

Unterfamilie   Rosoideae

Familie            Rosengewächse – Rosaceae

Ordnung         Rosales

Blühzeit

Mai bis August

Verbreitung

zerstreut

Vorkommen

Trockene Magerwiesen, Magerrasen, Ruderalorte

Der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor) kommt zerstreut im Siebengebirge vor, und zwar auf trockenen Magerwiesen und Magerrasen, auf Schuttplätzen. Der Blütenstand des Kleinen Wiesenknopfs ist auffällig gestaltet. In einem kugeligen Köpfchen stehen zahlreiche kleine Blüten, denen die Blütenkronblätter fehlen. Damit sieht man die grünen Kelchblätter. Aus den unteren, männlichen Blüten hängen rötliche Staubfäden weit aus den Blüten heraus. Die Grundblätter stehen in einer Rosette. Sie sind wie die Stängelblätter fiedteilig mit bis zu acht Fiederpaaren. Die Blättchen haben einen gesägten Rand. Blätter und Blüten sind genießbar bei einem gurkenähnlichen Geschmack, der Wiesenknopf ist unter seinem Trivialnamen „Pimpinelle“ Bestandteil der Frankfurter Grünen Soße. Verwechslungsgefahr besteht allenfalls mit dem Großen Wiesenknopf, der allerdings rote statt grüne Kelchblätter besitzt und viel kürzere, nicht aus der Blüte hängende Staubblätter hat.