Kletten-Labkraut

Galium aparine

 

Systematik

Unterfamilie   Rubioideae

Familie            Rötegewächse – Rubiaceae

Ordnung         Gentianales

Blühzeit

Mai bis September

Verbreitung

weit verbreitet

Vorkommen

Äcker, Gebüsche, Hecken, Ruderalorte, Weinberge

Das Kletten-Labkraut (Galium aparine) oder Klebkraut ist weit verbreitet im Siebengebirge wie in ganz Deutschland. Das Kraut ist sicher bekannt, da die gesamte Pflanze dicht mit hakigen Borstenhaaren besetzt ist und daher an Kleidung und sogar an der Haut haften bleibt. Dabei wird das Gefühl von Klebrigkeit erzeugt. Das Kletten-Labkraut ist durch die Borstenhaare in der Lage, sich an anderen Pflanzen oder Zäunen zu stützen und empor zu klimmen. Die weißen Blüten sind vierzählig, sehr klein und stehen zu zweit bis zu fünft in den Blattachseln. Man muss genau hinschauen, um zu erkennen, dass die Pflanze blüht. Das Klebkraut ist eine bedeutende Futterpflanze für Wildinsekten, alleine sieben Insektenarten ernähren sich ausschließlich von dieser Pflanze. Auf der anderen Seite kann das Kraut im Feld den Erntertrag reduzieren, da es die Kulturpflanzen überwuchert. Auch als Heilpflanze wird die Pflanze in der Naturheilkunde verwendet, die Blätter können als Wildgemüse gegessen oder getrocknet zur Teebereitung verwendet werden. Bevorzugte Standorte sind Äcker, Gebüsche, Weinberge, Hecken und ruderale Orte.