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Knollen-Platterbse - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Knollen-Platterbse

Lathyrus tuberosus

 

Systematik

Unterfamilie   Faboideae

Familie            Schmetterlingsblütler – Fabaceae

Ordnung         Fabales

Blühzeit

Juni bis Juli

Verbreitung

zerstreut

Vorkommen

Ackerränder, Wegränder, Bahndämme, Magerwiesen

Nicht so häufig wie die gelbblühende Wiesen-Platterbse, die derzeit in vielen Wiesen blüht, ist die Knollen-Platterbse (Lathyrus tuberosus). Sie ist zerstreut verbreitet im Siebengebirge und wächst an Ackerrändern. an Wegrändern, an Bahndämmen und auf Magerwiesen. Die schönen, rosarot gefärbten Blüten stehen zu 3-5 in einem Blütenstand. Sie haben die typische Schmetterlingsblütenform, sind manchmal teilweise weißlich. Die Blätter besitzen ein Fiederpaar (also 2 Blättchen), die länglich eiförmig sind, Ranken an der Spitze des Blattes und am Grund zwei spießförmige Nebenblättchen. Der Blattstiel ist nur ganz schmal geflügelt, der Stängel ist deutlich geflügelt. Der Name deutet auf die frühere Nutzung der knolligen Wurzel der Pflanze, die wie Kartoffeln oder Maronen zubereitet und genossen werden können. Heute hat die Pflanze keine Bedeutung mehr im Anbau. Verwechslungen mit anderen der recht zahlreichen rot blühenden Platterbse-Arten sind nicht ausgeschlossen, hier im Gebiet insbesondere mit der Wald-Platterbse. Diese hat allerdings ganz schmal längliche Blättchen und kann darüber gut unterschieden werden. In Gärten sieht man noch häufig die Breitblättrige Platterbse mit sehr großen Blättern und sehr breit geflügelten Stängeln (Flügel breiter als Stängel), die aber nur angepflanzt vorkommt und keine heimische Art ist.