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Knolliger Kälberkropf - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Knolliger Kälberkropf

Chaerophyllum bulbosum

 

Systematik

Unterfamilie   Apioideae

Familie            Doldenblütler – Apiaceae

Ordnung         Apiales

Blühzeit

Juni bis August

Verbreitung

verbreitet am Rheinufer, selten in der Bergregion

Vorkommen

Flussufer, Uferböschungen, Auenwälder

Wieder einer der weißblühenden Doldenblütler, und zwar ein wahrer Riese: Der Knollige Kälberkropf (Chaerophyllum bulbosum) kann gut zwei Meter, manchmal auch 2,50 Meter hoch werden. Die Pflanze ist eine typische Flussufer-Bewohnerin, seltener steht sie auch in feuchten Wäldern. So kommt die Pflanze in unserer Region auch verbreitet am Rheinufer in den wassernahen Gebüschen vor, im Bergland dagegen sehr selten. Man kann das Kraut, außer an der Höhe, an folgenden Merkmalen erkennen: Die Blüten stehen, wie bei vielen Doldenblütlern, in doppelter Dolde (Schirm mit Schirmchen). Die Hauptdolde trägt keine Hüllblätter, die Döldchen schon. Die Blätter sind mehrfach gefiedert (ähnlich dem Kerbel), sehr groß und umfassen den meist rötlich angelaufenen Stängel am Ursprung mit einer kropfartigen (Name!) Verdickung. Das und vor allem der im unteren Bereich stark borstig behaarte Stängel sind die besten Erkennungsmerkmale. Im Bereich der Blütenstände entwickelt die Pflanze Blätter mit fädlicher Fiederung. Man kann aber auch auf die Knolle schauen: Das Kraut heißt auch Rüben-Kälberkropf, und zwar, weil es eine rübenähnliche Knolle entwickelt, die sehr schmackhaft ist und als Feinschmeckergemüse verwendet wird. In früheren Jahren wurde die Pflanze häufig angebaut und die Knolle war Ersatz für die Kartoffel, wenn deren Ernte schlecht ausfiel. Die Knollen sind sehr stärke- und eiweiß-reich und fettarm.