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Maiglöckchen - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Maiglöckchen

Convallaria majalis

 

Systematik

Unterfamilie  Nolinoideae

Familie            Spargelgewächse – Asparagaceae

Ordnung         Asparagales

Blühzeit

Mai bis Juni

Verbreitung

weit verbreitet

Vorkommen

Lichte Laubwälder

Allgemein bekannt sollte das Maiglöckchen (Convallaria majalis) sein, das dieses Jahr schon Mitte April seine Blüten öffnet. Es ist im Siebengebirge weit verbreitet, kommt in nahezu allen lichten Laubwäldern im Gebiet vor. Wo es steht, steht es dann sehr oft auch in großen Gesellschaften, so wie hier am Kuckstein oberhalb von Oberkassel. In blühendem Zustand ist das Maiglöckchen sehr leicht zu erkennen, denn die kleinen weißen Glöckchen, die in einseitswendigen Trauben hängen, sind sehr markant. Der Blütenstängel ist blattlos, wird häufig von den zwei flächigen, im jungen Zustand eistütenförmig eingerollten Blättern eingehüllt. Das Maiglöckchen ist sehr stark giftig, deswegen wird im Frühjahr auch immer wieder vor der Verwechslung der Maiglöckchen-Blätter mit den Bärlauch-Blättern gewarnt. Das ist im Siebengebirge recht einfach: Hier ist es eigentlich immer das Maiglöckchen, weil der Bärlauch hier sehr selten und nur in Einzelexemplaren vorkommt. Also: Finger weg, nicht sammeln, vor allem nicht essen und einfach an der schönen Pflanze erfreuen.