Mauerlattich

Mycelis muralis

 

Systematik

Unterfamilie   Cichorioideae

Familie            Korbblütler – Asteraceae

Ordnung         Asterales

Blühzeit

Juni bis August

Verbreitung

verbreitet

Vorkommen

Mauern, Gebüsche, Wälder

Verbreitet kommt der Mauerlattich (Mycelis muralis) im Siebengebirge vor. Er wächst an Mauern, in Gebüschen und in Wäldern. Er gehört – wie so viele – zu den gelbblühenden Korbblütlern, die lediglich Zungenblüten (die schmalen, flachen Randblüten) besitzen, wie auch Löwenzahn, Habichtskraut usw. Während die meisten Cichorioideae (so heißen die ausschließlich Zungenblüten tragenden Korbblütler) allerdings viele bis sehr viele Zungenblüten ausbilden, sind es beim Mauerlattich nur fünf. Diese fünf Zungenblüten sind tatsächlich einzelne Blüten und keine Blütenblätter wie beispielsweise beim Hahnenfuß. Daher bilden diese dann zusammen auch ein Köpfchen bzw. einen Korb. Der Mauerlattich kann bis zu einem Meter hoch werden und treibt viele lockere Rispen mit zahlreichen Blütenköpfchen aus. Neben dem Merkmal der lediglich fünf Zungenblüten, was ziemlich markant ist, unterscheidet ihn z.B. vom Rainkohl, der in Habitus und Standortwahl ziemlich ähnlich ist, vor allem die Blattform. Der Rainkohl hat ungeteilte Blätter während der Mauerlattich, vor allem im unteren Bereich große, leierförmig fiederteilige Blätter trägt. Dabei ist die Endfiederung wiederum deutlich größer als die anderen Blättchen.