Pastinak

Pastinaca sativa

 

Systematik

Unterfamilie   Apioideae

Familie            Doldenblütler – Apiaceae

Ordnung         Apiales

Blühzeit

Juli bis August

Verbreitung

verbreitet

Vorkommen

Wiesen, Wegränder, Äcker, Steinbrüche, Böschungen

Einige Male habe ich schon weiß blühende Doldenblütler hier vorgestellt und auf die Ähnlichkeiten verwiesen. Beim Pastinak (Pastinaca sativa) ist die Bestimmung erheblich einfacher, da er einer der wenigen gelbblühenden Doldenblütler ist und damit recht einfach zu erkennen ist. Das Wildkraut ist verbreitet im Siebengebirge. Es wächst auf Wiesen, an Wegrändern, in Äckern, auf Böschungen und in Steinbrüchen. Die grünlich-gelben Blüten in zusammengesetzten Dolden sind sehr markant, der Stängel ist gerillt, die recht großen unteren Blätter sind gefiedert mit bis zu sieben Fiederpaaren. Bekannt ist der Pastinak vor allem wegen seiner rübenförmigen großen Wurzeln, als Pastinaken in der Küche bekannt. Von der Antike bis weit ins 18. Jahrhundert gehörten die Pastinaken zur Grundnahrung der europäischen Bevölkerung. Dann wurde sie mehr und mehr von Kartoffel und Karotten abgelöst. Heute noch gilt die Pastinakwurzel, auch wenn sie nicht mehr so einfach zu bekommen ist, in vielen Gerichten als schmackhafte Alternative zu Karotten oder Kartoffeln. Verwechslungen mit anderen Kräutern sind beim Pastinak auszuschließen.