Pyrenäen-Storchschnabel

Geranium pyrenaicum

 

Systematik

Familie           Storchschnabelgewächse – Geraniaceae

Ordnung        Geraniales

Blühzeit

Mai bis Oktober

Verbreitung

zerstreut

Vorkommen

Gebüsch, Weinberge, Äcker, Gärten

Der Pyrenäen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum) ist mal wieder ein Wildkraut mit ursprünglich anderer Heimat, ein sogenannter Neophyt, der aus Süd- und Südosteuropa stammt. Da die Einbürgerung aber schon um das Jahr 1800 stattgefunden hat, gehört er heute zu den einheimischen Pflanzen. Er ist eher weniger stark verbreitet als einige seiner Bruderarten aus der Gattung Storchschnabel. Diese sind gar nicht so schwer zu identifizieren durch meist auffällige rosafarbene bis violette fünfzählige Blüfen und vor allem durch ihre Blattform, deren Ähnlichkeit zu den sehr beliebten Zuchtformen der Balkonpflanze Geranie erkennbar ist. Der Pyrenäen-Storchschnabel ist durch seine relativ großen violetten Blüten und durch seine im Umriss fast kreisrunden Blätter ganz gut zu unterscheiden. Er wächst in Gebüschen, Weinbergen (hier am Kellerberg in Königswinter) und auf Äckern. Der Name Storchschnabel kommt übrigens von der lang geschnäbelten Frucht dieser Kräuter.