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Ruprechtskraut - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Ruprechtskraut

Geranium robertianum

 

Systematik

Familie            Storchschnabelgewächse – Geraniaceae

Ordnung         Geraniales

Blühzeit

Mai bis Oktober

Verbreitung

gemein verbreitet

Vorkommen

Wälder, steinige Orte, Felsen, Mauern

Der Stinkende Storchschnabel oder Ruprechtskraut (Geranium robertianum) ist ab sofort bis Oktober ein allgegenwärtiger Begleiter bei unseren Wanderungen im Siebengebirge. Er kommt gemein verbreitet in Wäldern (auch an sehr schattigen Stellen), an Mauern (wie hier) und auf Felsen und Schotter vor. Das Kraut ist ein hervorragender Lichtverwerter und kann daher auch an extrem lichtschwachen Orten, z.B. Höhleneingängen, noch gedeihen. Wenn an hellen Orten der Lichteinfall zu groß wird, schützt sich die Pflanze durch die oft zu beobachtende Rotfärbung von Blättern und Stängeln. Seine Spreizgelenke in den Stängeln ermöglichen das Abstützen und damit das Erklimmen von Mauern und Felsen. Das Ruprechtskraut wird in der Homöopathie eingesetzt, wissenschaftlich erwiesen ist keine der zugesagten Wirkungen. Eine Verwechslung mit anderen Storchschnabel-Arten ist zwar möglich, aber unwahrscheinlich, weil das Ruprechtskraut doch ziemlich markante Eigenschaften wie die häufige Rotfärbung und die dichte Behaarung der Stängel aufweist.