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Saat-Mohn - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Saat-Mohn

Papaver dubium

 

Systematik

Familie            Wegerichgewächse – Plantaginaceae

Ordnung        Lamiales

Blühzeit

April bis Oktober

Verbreitung

zerstreut

Vorkommen

Rasen, Gärten, Äcker

Der Saat-Mohn (Papaver dubium) ist neben dem weit verbreiteten Klatsch-Mohn die zweite, zumindest nicht selten vorkommende, Mohn-Art im Siebengebirge. Da die beiden Arten sich von weitem überhaupt nicht auseinanderhalten lassen – sie haben gleichartige Blüten in der gleichen Farbe, wachsen gleich hoch, die Blätter sind nahezu gleich gestaltet und sie blühen zur selben Zeit an denselben Standorten – muss man etwas näher an die Kräuter herangehen, um die Unterscheidung zu finden. Dann ist es gar nicht schwer, denn der Saat-Mohn entwickelt eine keulenförmige, längliche Kapsel, die meist weniger als neun, oft nur vier bis fünf Narbenstrahlen auf der Kapsel. Der Klatsch-Mohn hingegen bildet eine eiförmige, breite Kapsel mit meist zehn (+/- 2) Narbenstrahlen. Und da die Blütenblätter bei den Mohn-Arten ja recht schnell (meist nach einem Blühtag) abfallen, sind immer viele Stängel mit reifender Kapsel vorhanden, an denen die Artbestimmung leicht vorgenommen werden kann. Der Saat-Mohn ist seltener als sein Artverwandter und kommt zerstreut in der Region vor. Er wächst an Ackerändern, an Wegrändern, in Trockenrasen, an Böschungen und auf Schutthaufen. Weder aus Klatsch-Mohn noch Saat-Mohn können die von Backwaren bekannten Mohnsamen bzw. die opiumhaltigen Drogen gewonnen werden. Diese Grundstoffe stammen beide vom Schlaf-Mohn, einem nicht heimischen Vertreter der Gattung Mohn.