Scharbockskraut

Ranunculus ficaria

 

Systematik

Unterfamilie   Ranunculoidae

Familie            Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae

Ordnung         Ranunculales

Blühzeit

März bis Mai

Verbreitung

gemein verbreitet

Vorkommen

Lichte Laubwälder, feuchte Wiesen, Gebüsche

Das Scharbockskraut prägt ab März gemeinsam mit dem Buschwindröschen die Böden in den Wäldern des Siebengebirges. Überall, auch auf feuchten Wiesen, sind nun die großen Teppiche mit den glänzend gelben Blüten zu beobachten. Es verbreitet sich übrigens hauptsächlich vegetativ über Brutknöllchen in den Blattachseln. Die Blätter sind bis zum Beginn der Blüte als Salatzugabe genießbar, schmecken schärflich. Wer nicht sicher in der Bestimmung ist, sollte aber die Finger davon lassen, da viele der Hahnenfußarten stark giftige Pflanzen sind. Der Name Scharbock ist ein alter Name für die Skorbut. Seeleute haben früher das Scharbockskraut wegen seines hohen Vitamin C-Gehaltes auf die Reisen mitgenommen.