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Scharfer Mauerpfeffer - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Scharfer Mauerpfeffer

Sedum acre

 

Systematik

Unterfamilie   Sempervivoideae

Familie            Dickblattgewächse – Crassulaceae

Ordnung         Saxifragales

Blühzeit

Juni bis August

Verbreitung

verbreitet

Vorkommen

Mauern, Felsen, Steinbrüche, Sand, steinige Hänge

Der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) ist eine kleine Pflanze, aber dennoch ins Auge fallend, vor allem wenn er blüht. Das liegt natürlich an den leuchtend gelben Blüten und daran, dass das Kraut kleinere bis sehr große Polster bildet und einen gelben Teppich generiert. Die Blüten sind fünfzählig, ähneln kleinen Sternen. Die Blätter sind, wie bei allen Dickblattgewächsen, fleischig. Die Stängelblätter sind klein eiförmig und liegen eng am Stängel an, sodass dieser fast vollständig abgedeckt ist. Wuchsorte sind Mauern, Felsen und sandige oder steinige Ruderalorte. Der Scharfe Mauerpfeffer ist verbreitet im Siebengebirge. Die Pflanze ist wie alle Dickblattgewächse speziell an trockene, tagheiße und nachtkalte Standorte angepasst und „verschiebt“ die Photosynthese in die kühle Nacht, um tagsüber kein Wasser aus den Blättern zu verlieren. Der Scharfe Mauerpfeffer soll tatsächlich beim Kauen scharf schmecken (ich habe es nicht ausprobiert), aber bitte nicht zuviel kauen, er enthält nämlich auch Giftstoffe. Sehr ähnlich ist der weniger verbreitete Milde Mauerpfeffer, der sich nur in der Blattform unterscheidet, dessen Blätter sind nicht eiförmig breit, sondern rund-länglich wie kleine Würste. Außerdem fehlt ihm die Schärfe.