Schöllkraut

Chelidonium majus

 

Systematik

Familie            Wegerichgewächse – Plantaginaceae

Ordnung        Lamiales

Blühzeit

Mai bis September

Verbreitung

gemein verbreitet

Vorkommen

Ruderalorte, Wegränder, Mauern, Gebüsche, Hecken

Gemein verbreitet im Siebengebirge ist das Schöllkraut (Chelidonium majus). Man findet es an Wegen, auf Schuttplätzen, an und in Mauern. Das Schöllkraut gehört zu den Mohngewächsen, hat hellgelbe, vierzählige Blüten, die bei Regen geschlossen sind. Die gestielten Blätter sind gefiedert, die Fiederung ist gelappt bis buchtig. Stängel und Knospen sind wollig behaart, die Frucht ist eine Schote, die zahlreiche schwarze Samen enthält. Der Stängel und die Blätter enthalten einen gelblichen Saft, der giftig ist. Dem Schöllkraut wurde bereits ab der Antike Wirkung als Heilmittel gegen allerlei Beschwerden zugeschrieben, belegt ist heute aber nur die Wirkung in Salben gegen Warzen. Die Pflanze enthält eine Menge Alkaloide, was bei Zusichnahme mindestens zu Magenreizungen, bei größeren Mengen sogar zum Tode führen kann.