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Schweden-Klee - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Schweden-Klee

Trifolium hybridum

 

Systematik

Unterfamilie   Faboideae

Familie            Schmetterlingsblütler – Fabaceae

Ordnung         Fabales

Blühzeit

Mai bis September

Verbreitung

zerstreut

Vorkommen

Weiden, Wegränder, Weinberge, Böschungen

Vor einigen Tagen habe ich beim Weiß-Klee geschrieben, dass es nur noch eine weitere weißblühende Klee-Art mit kugeligem Blütenstand im Siebengebirgsraum gibt. Das ist der Schweden-Klee (Trifolium hybridum), auch Bastard-Klee genannt. Er ähnelt dem Weiß-Klee auf den ersten Blick, aber unterscheidet sich doch in drei Eigenschaften: Erstens blüht er zweifarbig, zunächst weiß, dann verfärben sich die Blüten rosarot. Zweitens trägt er nur ganz selten die weiße Zeichnung auf seinen dreizähligen „Kleeblättern“ im Gegensatz zum Weiß-Klee. Drittens wurzelt er nicht, liegt allerdings auch teilweise am Boden. Damit sieht man in der Regel eine optisch abgegrenzte, meist um die 40-50 cm große, Pflanze vor sich, während der Weiß-Klee rasenartig große Flächen ohne erkennbare Übergänge bildet. Er ist im Siebengebirge auch bei weitem nicht so verbreitet wie der Weiß-Klee, sondern kommt lediglich zerstreut vor. Standorte sind Fettwiesen und Weiden, Wegränder, Weinberge, Böschungen. Der Name kommt – nicht überraschend daher, dass dieses Kraut in Schweden schon früh als Futterpflanze angebaut wurde. Wie seine Artverwandten ist es eine gute Futterpflanze. Die Blüten und Blätter sollen roh auch für den Menschen schmackhaft sein (ich habe es nicht ausprobiert) oder Grundlage für einen aromatischen Tee bilden. Die Pflanze ist seit langem eingebürgert, heimisch war sie früher nur in Nord- und Westeuropa.