Taumel-Kälberkropf

Chaerophyllum temulum

 

Systematik

Unterfamilie   Apioideae

Familie            Doldenblütler – Apiaceae

Ordnung         Apiales

Blühzeit

Mai bis Juli

Verbreitung

sehr weit verbreitet

Vorkommen

Waldränder, Wegränder, Gebüsche

Nachdem der Wiesen-Kerbel in den vergangenen Wochen als frühest blühender großer Doldenblütler alleine auf den Wiesen und an den Wegrändern zu sehen war, bekommt er jetzt Pflanze für Pflanze Gesellschaft von seinen Familienangehörigen. Sehr weit verbreitet ist der Taumel-Kälberkropf (Chaerophyllum temulum) bzw. Hecken-Kälberkropf in unserer Region. Er steht an Waldrändern, Wegrändern und in Gebüschen. Wie ich schon bei der Vorstellung des Wiesen-Kerbel geschrieben habe, denke ich, dass es wenig Sinn macht, hier Bestimmungshilfen für die artenreiche Familie der Doldenblütler anzugeben, vor allem, weil die Kräuter sich in der oberflächlichen Optik doch sehr ähnlich sehen. Wer doch interessiert ist, der achte vor allem auf die unterschiedlichen Blattformen, die Stängelbeschaffenheit und auf die vorhandenen oder nicht vorhandenen Hüllblättchen an den Dolden und Döldchen. Durch Blütenform und Wuchsform oder -höhe kann man sie kaum differenzieren. Der Taumel-Kälberkropf ist ein schwach giftiges Kraut, Berührung des Stängels kann zu Hautreizung führen. Tiere, die das Kraut fressen, beginnen zu taumeln, daher kommt der Name. Für den Menschen ist das Kraut aber nicht wirklich gefährlich. Die Bezeichnung Kälberkropf kommt übrigens von dem Aussehen der dicklichen Knoten an den Verzweigungen des Stängels.