Vogelmiere

Stellaria media

 

Systematik

Unterfamilie   Alsinoideae

Familie            Nelkengewächse – Caryophyllaceae

Ordnung         Caryophyllales

Blühzeit

März bis Oktober

Verbreitung

gemein verbreitet

Vorkommen

Gärten, Äcker, Wege, Schuttplätze

Solange wir auf die nächsten auffälligeren Kräuter warten, die ihre Blüten entfalten werden, können wir den Blick auf die oft übersehenen kleinwüchsigen Pflanzen werfen. Dazu gehört die nur wenige Zentimeter hohe Vogelmiere (Stellaria media) aus der Familie der Nelkengewächse. Sie ist gemein verbreitet, wächst – kleine Polster bildend – an Wegrändern, in Gärten und auf Äckern. Die Vogelmiere ist extrem anpassungsfähig, kommt auf der ganzen Welt vor und besiedelt sowohl Flachland als auch Gebirge (in den Alpen bis 2200 m). Sie ist durchaus zu verwechseln mit anderen kleinen Nelkengewächsen, es gibt einige Sternmiere-Arten mit ähnlich aussehenden Blüten, allerdings sind diese größer im Wuchs. Die anderen Gattungen, die einen ähnlichen Wuchs und ebenfalls kleine Blüten haben, haben immer Blütenblätter, die gar nicht oder nur wenig eingeschnitten sind. Die Vogelmiere hat fast bis zum Grund eingeschnittene Blütenblätter, sodass es so wirkt, als habe sie zehn Blütenblätter statt fünf.