Waldmeister

Galium odoratum

 

Systematik

Unterfamilie    Rubioideae

Familie            Rötegewächse – Rubiaceae

Ordnung         Gentianales

Blühzeit

April bis Mai

Verbreitung

weit verbeitet

Vorkommen

Schattige Laubwälder

Viel mehr muss man eigentlich gar nicht sagen, so bekannt ist dieses sehr verbreitete Wildkraut. Es heißt auch Wohlriechendes Labkraut, was die Zugehörigkeit zur Gattung Labkraut (Galium) deutlicher macht. Dass Waldmeister als Arzneipflanze, aber besonders als Würzpflanze eingesetzt wurde, ist jedem bekannt. Waldmeisterbowle etc. Der Geschmacksstoff in der Pflanze ist übrigens Cumarin, das heute künstlich erzeugt und den Lebensmitteln beigefügt wird. Der Einsatz von Waldmeister ist nicht mehr erlaubt. Es gibt etwa zehn Labkraut-Arten, die im Gebiet heimisch sind und sich recht ähnlich sind. Alle haben die typische quirlständige Blattstellung und recht kleine, meist weiße, selten gelbe, vierzählige Blütchen. Sehr bekannt dürfte vor allem neben dem Waldmeister noch das Klebkraut sein. Eine Verwechslung des Waldmeisters ist trotzdem kaum möglich, wenn man auf den Standort (überwiegend schattige Buchenwälder), den frühen Blühzeitpunkt (ab April) und die Blütenform (mit deutlich erkennbarer Röhre) achtet. Der Stängel ist vierkantig und nicht behaart. Ansonsten hilft auch Reiben der Blätter und daran zu riechen.