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Weiß-Klee - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Weiß-Klee

Trifolium repens

 

Systematik

Unterfamilie   Faboideae

Familie            Schmetterlingsblütler – Fabaceae

Ordnung         Fabales

Blühzeit

Mai bis Oktober

Verbreitung

gemein verbreitet

Vorkommen

Rasen, Wiesen, Weiden, Grasplätze, Wegränder

Ein bis zwei Wochen nachdem der rote Wiesen-Klee aufgeblüht ist, hat nun auch der Weiß-Klee (Trifolium repens) seine lang anhaltende Blühperiode begonnen. Er ist genauso gemein verbreitet im Siebengebirge und wächst auf Wiesen, Weiden, Rasen, Grasplätzen und an Wegrändern. Wie alle Rasenbesitzer wissen, ist er extrem trittresistent und kommt selbst in Sportrasen häufig vor. Der Weiß-Klee ist eine der in Deutschland am meisten verbreiteten Kräuter überhaupt. Erkennungsmerkmale sind seine kugeligen Blütenstände aus zahlreichen kleinen, weißen schmetterlingsförmigen Blütchen, die nah dem Verblühen bräunlich werdend herunterhängen. Typisch auch das sprichwörtliche „Kleeblatt“, fast immer mit der weißen Zeichnung, die über alle Blättchen gesehen ein Dreieck ergibt. Im Gegensatz zu den roten und gelben Klee-Arten ist die Verwechslungsgefahr beim Weiß-Klee gering. Es gibt nur noch eine andere hier vorkommende Art mit weißen, kugeligen Blütenständen: Das ist der Schweden- oder Bastard-Klee. Dieser wechselt dann meist die Farbe während der Blühdauer von weiß nach rötlich, er hat keine weiße Zeichnung auf den Blättern und er wurzelt nicht. Der Weiß-Klee wurzelt dagegen an seinen Stängelknoten. Wie der Wiesen-Klee ist der Weiß-Klee eine wertvolle und nahrhafte, daher oft angebaute, Futterpflanze. Übrigens: Das vierblättrige Kleeblatt ist bei wilden Pflanzen extrem selten und entsteht eigentlich nur bei umweltbedingten Störungen. Die im Handel erhältlichen vierblättrigen Glücksklee-Pflänzchen sind keine Klee-Art, sondern eine Kulturart des Sauerklees (Oxalis), der nicht mit dem Klee verwandt ist. Einheimischer Vertreter dieser Gattung ist der Wald-Sauerklee (siehe dort).