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Weiße Lichtnelke - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Weiße Lichtnelke

Silene latifolia

 

Systematik

Unterfamilie   Caryophylloideae

Familie            Nelkengewächse – Caryophyllaceae

Ordnung         Caryophyllales

Blühzeit

Mai bis September

Verbreitung

weit verbreitet

Vorkommen

Ackerränder, Wegränder, Abhänge, Böschungen, Gebüsche

Ein weit verbreiteter und auffälliger Vertreter der Nelkengewächse ist die Weiße Lichtnelke (Silene latifolia) aus der sehr artenreichen Familie Lichtnelke bzw. Leimkraut. Das Wildkraut kann bis zu einem Meter hoch wachsen und hat zahlreiche große weiße Blüten, deren Blütenblätter bis zur Mitte eingeschnitten sind. In der Mitte kann man eine kleine Nebenkrone erkennen. Der Blütenkelch ist glockig, grünlich-violett und stark netzadrig. Die Stängelblätter sitzen gegenüberstehend (=gegenständig) zu zweit am behaarten und im oberen Bereich ästigen Blütenstängel. Interessant ist, dass dieselben Blüten immer zuerst nur männlich ausgeprägt sind, d.h. nur Staubblätter tragen und später dann nur noch die weiblichen Fruchtknoten zeigen. Bestäubt werden sie, wie die meisten Lichtnelken, von Nachtfaltern, die mit ihren langen Rüsseln in den engen Blütenschlund gelangen. Daher sind die Blüten auch meistens erst am Nachmittag geöffnet. Verwechslungen mit anderen Lichtnelken, Leimkräutern sind oberflächlich durchaus möglich, allerdings ist die Weiße Lichtnelke mit ihrer rot blühenden Verwandten, der Roten Lichtnelke, die am meisten verbreitete Art im Siebengebirge. Die Pflanze kommt weit verbreitet vor und wächst in Gebüschen, auf Abhängen und Böschungen, an Wegrändern und an Ackerrändern.