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Wirtgen-Labkraut - Wilde Kräuter im Siebengebirge

Wirtgen-Labkraut

Galium wirtgenii

 

Systematik

Unterfamilie   Rubioideae

Familie            Rötegewächse – Rubiaceae

Ordnung         Gentianales

Blühzeit

Mai bis Juni

Verbreitung

selten

Vorkommen

Trockenwiesen, Wegränder, Böschungen

Das Wirtgen-Labkraut (Galium wirtgenii) kommt recht selten im Siebengebirge vor. Man findet es meist in den Randgrünzonen von Straßen, da es offensichtlich bei den Renaturierungsmaßnahmen ausgesät wird. Warum im Saatgut ausgerechnet Kräuter enthalten sind, die hier nicht ursprünglich beheimatet sind (wie z.B. auch Lupine und andere), erschließt sich mir nicht. Wahrscheinlich werden die Entscheidungen von Beamten auf Vorschlag von Straßenbauunternehmen getroffen (Wir nehmen diese hübsche Wiesenblumenmischung, die so schnell wächst und blüht). So sehen wir das Kraut aber immer öfter bei uns und das immerhin schon seit über 100 Jahren. Die Gelehrten streiten sich auch noch fleißig, ob man das Kraut in die Florenliste NRW für Eifel/Siebengebirge aufnehmen sollte oder nicht. Die Pflanze ähnelt dem tatsächlich indigenen (=ursprünglich heimischen) Echten Labkraut sehr, bei manchen Autoren ist es auch „nur“ eine Unterart des Echten Labkrauts. Das Echte Labkraut, das verbreitet im Gebiet ist, blüht aber frühestens im Juli, es ist höher und stärker verzweigt, wirkt damit im Blütenstand viel ausladender, während das Wirtgen-Labkraut eher schmal mit seinen etagenförmigen Blütenständen wirkt. Die Blätter des Wirtgen-Labkraut sind außerdem breiter und der Stängel kräftiger.